Schmerzsyndrome / Orthopädie

Die Ergotherapie ist ein wesentlicher Bestandteil der multimodalen Schmerztherapie.Schmerzsyndrome

Wir behandeln entsprechend den Heilmittelrichtlinien (vom 1.7.2011) Menschen mit Erkrankungen der

  • (SB1) Wirbelsäule
  • (SB2 und SB3) Becken und Extremitäten
  • (SB4 und SB5) Knochen, Gelenke und Weichteile

Zusätzlich möchte ich auf unsere langjährige Erfahrung in der Behandlung von Menschen mit Kopfschmerzen unterschiedlicher Genese, Muskelverspannungen und Fibromyalgien hinweisen. Jede Schmerzsymptomatik wird von uns zunächst auf Beeinflussbarkeit auf der somatischen Ebene untersucht. Daher ist hier das bevorzugte Heilmittel die motorisch-funktionelle Behandlung. Bei Vorhandensein einer starken psychischen Komponente ist die psychisch-funktionelle Behandlung zusätzlich oder ausschließlich das Heilmittel der Wahl. Ebenso wenn die Körper- und Selbstwahrnehmung gefördert werden muss, damit die Therapie greifen kann. In der Arbeit mit dem Patienten fokussieren wir auf das was gelingt, was (überwiegend) schmerzfrei ist und suchen von diesem Punkt aus neue Möglichkeiten und Lösungen.

Definition der motorisch-funktionellen Behandlung: Sie dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der motorischen Funktionen und den daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.


Therapeutische Ziele der Ergotherapie:

Verbesserung und Erhalt

  • der Selbstversorgung
  • der Alltagsbewältigung
  • der Beweglichkeit, Mobilität und Fortbewegung
  • der handlungsorientierten Koordination und Kraft

Erlernen

  • von Gelenkschutzmaßnahmen zur Reduzierung der schmerzbedingten Reaktionen

Kompensation

  • verloren gegangener Funktionen, Erlernen von Ersatzfunktionen

Umgang

  • im Gebrauch mit Alltagshilfen

Verbesserung

  • der Belastungsfähigkeit und Ausdauer

Wiederherstellung

  • von Alltagskompetenzen auch unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Hilfsmittel

 Zu unseren Leistungen zählen unter anderem:

  • funktionelle Behandlungstechniken
  • handwerkliche Behandlungstechniken
  • Maßnahmen zur taktilen Desensibilisierung und Sensibilisierung
  • Handtherapie
  • Einhändertraining
  • Spiegeltherapie/ Faszientherapie/ N.A.P.
  • Selbsthilfetraining unter Berücksichtigung der häuslichen Situation und der Anforderungen am Arbeitsplatz
  • Training der Alltagskompetenzen unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Hilfsmittel (wie z.B. Prothesen)
  • Versorgung und Training mit Alltagshilfen
  • Training mit technischen Hilfen
  • Gelenkschutzmaßnahmen
  • Belastungstraining
  • Beratung zur Integration in das häusliche und soziale Umfeld

In jeder Therapiestunde arbeitet die Therapeutin gemeinsam mit dem Patienten an den vereinbarten Zielen, ebenso findet in jeder Therapiestunde der Transfer in den Alltag des Patienten statt.


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